Umweltbildung und –beratung

Der Bereich Umwelt­bil­dung hält im Außer­schu­li­schen Lern­ort Knie­straße Bil­dungs­an­ge­bote für Schul­klas­sen, Kitas und Pro­jekt­grup­pen aller Alters­stu­fen bereit, und zwar zu den The­men­be­rei­chen Abfall­ver­mei­dung, Abfall­sor­tie­rung, Res­sour­cen­scho­nung sowie zum gro­ßen The­men­feld Was­ser an. Die­ses Ange­bot wird im Auf­trag des Zweck­ver­ban­des Abfall­wirt­schaft Region Han­no­ver (aha) durch­ge­führt und ist für die Besucher/innen kostenfrei.

Wir bie­ten Werk­stät­ten zu fol­gen­den The­men an:

Metalle — Handy– und Elek­tro­nik­schrott, Skulp­tu­ren
Papier — Papier­schöp­fen aus Alt­pa­pier
Kunst­stoffe — Täsch­chen aus Tetra­paks
Kompostuntersuchungen

Neben geschicht­li­chen Aspek­ten, Mate­ri­al­kunde, der Abfall­ver­mei­dung und Wert­stoff­tren­nung wird in allen Werk­stät­ten ein Schwer­punkt auf die Gesichts­punkte der feh­len­den natür­li­chen Res­sour­cen in Deutsch­land, der glo­ba­len Res­sour­cen­ver­knap­pung, der sozia­len und öko­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen unse­res Kon­sum­ver­hal­tens in den Län­dern, in denen Roh­stoffe abge­baut und Pro­dukte gefer­tigt wer­den, aber auch im eige­nen Land, gelegt. Unser Ange­bot gilt für Schu­len und Kitas in der LH Han­no­ver und in der Region Hannover.

Das Werk­stät­ten­pro­gramm „Abfall – Res­sour­cen­scho­nung und nach­hal­ti­ger Kon­sum“ des Außer­schu­li­schen Lern­or­tes erhält die Aus­zeich­nung der Deut­schen UNESCO-Kommission

Die Deut­sche UNESCO-Kommission hat das Werk­stät­ten­pro­gramm „Abfall – Res­sour­cen­scho­nung und nach­hal­ti­ger Kon­sum“ der Werk-statt-Schule e.V. als Pro­jekt der UN-Dekade „Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“ aus­ge­zeich­net. Die Aus­zeich­nung erhal­ten Initia­ti­ven, die das Anlie­gen die­ser welt­wei­ten Bil­dungs­of­fen­sive der Ver­ein­ten Natio­nen vor­bild­lich umset­zen: Sie ver­mit­teln Kin­dern und Erwach­se­nen nach­hal­ti­ges Den­ken und Handeln.

Die Abfall­werk­stät­ten der Werk-statt-Schule e.V. zei­gen ein­drucks­voll, wie zukunfts­fä­hige Bil­dung aus­se­hen kann. Das Votum wür­digt das Pro­jekt, weil es ver­ständ­lich ver­mit­telt, wie Men­schen nach­hal­tig han­deln kön­nen“, so Prof. Dr. Ger­hard de Haan, Vor­sit­zen­der des Natio­nal­ko­mi­tees und der Jury der UN-Dekade in Deutsch­land. Die Deut­sche UNESCO-Kommission hat in Deutsch­land bereits über 1.800 Pro­jekte aus­ge­zeich­net. In Schü­ler­fir­men etwa ler­nen Kin­der öko­no­misch sinn­voll sowie umwelt­ver­träg­lich und gerecht zu han­deln. Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len rich­ten ihr Kon­zept an den Prin­zi­pien der Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung aus, bauen Solar­an­la­gen oder orga­ni­sie­ren sich für fai­ren Han­del. Außer­schu­li­sche Trä­ger orga­ni­sie­ren Bil­dungs­an­ge­bote rund um das Thema der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung. Dies sind nur einige von vie­len Beispielen.

Logo_UN_Dekade_Offizielles Projekt_2014_rgbUN-Dekade „Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“ (2005–2014)

Nach­hal­tige Ent­wick­lung funk­tio­niert nur, wenn sich jeder für eine men­schen­wür­dige Gesell­schaft ein­setzt. Die not­wen­di­gen Fähig­kei­ten dazu ver­mit­telt Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“ (2005–2014) haben sich die Staa­ten der Ver­ein­ten Natio­nen ver­pflich­tet, diese Art des Ler­nens in ihren Bil­dungs­sys­te­men zu ver­an­kern. Auf Grund­lage eines ein­stim­mi­gen Bun­des­tags­be­schlus­ses koor­di­niert die Deut­sche UNESCO-Kommission die deut­schen Akti­vi­tä­ten zur UN-Dekade „Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung“. Sie hat ein Natio­nal­ko­mi­tee beru­fen und mit Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet.

Anfor­de­run­gen an Dekade-Projekte

Eine Jury aus Exper­ten ent­schei­det über die Aus­zeich­nung der Bil­dungs­pro­jekte. Vor­aus­set­zung ist die Aus­rich­tung der Arbeit an den Grund­sät­zen der Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung. So müs­sen Wis­sen und Kom­pe­ten­zen aus den drei Nach­hal­tig­keits­di­men­sio­nen Wirt­schaft, Sozia­les und Umwelt ver­mit­telt wer­den. Außer­dem ist wich­tig: Die Pro­jekte haben einen inno­va­ti­ven Cha­rak­ter, wir­ken in die Breite und bemü­hen sich um die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Projekten.

Der Bereich Abfall– und Umwelt­be­ra­tung der Werk-statt-Schule e.V. hat sich, als Außer­schu­li­scher Lern­ort, mit dem Ange­bot „Abfall­werk­stät­ten und Pro­jekte zur Res­sour­cen­scho­nung und zum nach­hal­ti­gen Kon­sum“ erfolg­reich um die Aus­zeich­nung beworben.