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Aus der Tatsache, dass immer
mehr Jugendliche die Schule abbrechen oder verweigern, entstand die
Idee, Unterricht mit hohem Praxisanteil in kleinen Lerngruppen anzubieten.
Er gewährleistet eine besonders enge, verlässliche und individuelle
Betreuung der Jugendlichen.
Der
allgemeinbildende Bereich der Werk-statt-Schule gliedert sich in
drei Schulformen:
- 1995
starteten wir als genehmigte Ersatzschule mit
einer siebten Klasse. Im Juni 1998 wurden wir als Hauptschule in
freier Trägerschaft von
der fünften bis zur zehnten Klasse anerkannt. Eine Gruppe wird von einem
festen Team bis zur Abschlussklasse unterrichtet und sozialpädagogisch
betreut. Das Fachlehrerprinzip wird weitgehend durch einen fachübergreifenden
Projektunterricht ersetzt. Die Projekte finden
in Werkstätten (Holz, Keramik, Metall, Textil,
Hauswirtschaft und Papier) statt. Sie beinhalten aber auch Theaterspiel
oder Computerarbeit.
Die Jugendlichen können einen Haupt-
oder Realschulabschluß erreichen.
- Die
Förderschule für soziale und emotionale
Entwicklung (ehemals Schule für Erziehungshilfe) ist seit Sommer
2003 als Schule in privater Trägerschaft anerkannt. Die Kinder
und Jugendlichen, die die Klassen sieben bis zehn besuchen, können
wie bei der Hauptschule alle Abschlüsse
der Sekundarstufe I erwerben.
- Das Projekt FachWerk richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, die mit dem herkömmlichen Schulunterricht nicht mehr zurechtkommen. Seit März 2011 haben sie die Möglichkeit, sich in Werkstätten (Metall, Küche, Holz) auszuprobieren.
- In
der Ergänzungsschule werden seit
1983 Jugendliche und junge Erwachsene in einjährigen Kursen auf
den nachträglichen Erwerb
des Hauptschulabschlusses vorbereitet.
Dabei kooperieren wir mit der 'Bildungsvereinigung Arbeit und Leben
Niedersachsen e.V.' Auch in diesem
Schulzweig wird praktischer Arbeit mit dem Unterricht sinnstiftend
verknüpft.
Verschiedene schuleigene Werkstätten sprechen die jungen Menschen
individuell an und bieten zudem gute naturwissenschaftliche und mathematische
Zugänge.
Vertieft werden die Erfahrungen im theoretischen Unterricht.
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