Bundesprogramm „Jugend erinnert“

„Die Zukunft des Erinnerns gestalten“ – durch moderne Bildungsformate DDR Geschichte(n) anhand von Flucht- und Ausreisegründen vermitteln

Ziel des Projekts „Die Zukunft des Erinnerns gestalten“ ist es, junge Menschen dazu anzuregen, sich mit der DDR-Geschichte auseinanderzusetzen.

An der Schnittstelle von Flucht- und Ausreiseerfahrungen aus der DDR und heutiger Fluchtbiografien soll das Interesse bildungsbenachteiligter junger Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren mit und ohne Flucht- bzw. Migrationshintergrund an deutscher Geschichte und im Besonderen der DDR-Geschichte gefördert werden.

Mit der Gestaltung moderner Medienformate sollen die Themen Merkmale der SED-Diktatur insbe­sondere Ursachen und Geschichten von Flucht und Ausreise aus der DDR und aktuelle Ursachen von Flucht und Migration veranschaulicht werden. Damit will das Projekt dem Umstand Rechnung tragen, dass für die Teilhabe junger Menschen an der demokratischen Gesellschaft die (digitale) Medienkompetenz sowie der Einsatz zielgruppenspezifischer Lernmethoden von großer Bedeutung sind.

Zur Erarbeitung moderner Vermittlungsformate sollen interessierte junge Menschen mit oder ohne Migrations- bzw. Fluchtgeschichte gewonnen werden, die sich für politische Themen und/oder für die Gestaltung digitaler Medien bzw. Lern­methoden interessieren. Ausgehend von dem peer-Ansatz, dass junge Menschen für andere Peers ihren Blick auf die Welt und ihre Sicht der Dinge richten und dementsprechend gestalten.

Die Ergebnisse sollen dann deutschlandweit an Produktionsschulen zur politisch-historischen Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Unsere Schwerpunkte

  • Geschichten von Flucht und Migration junger Menschen heute
  •  Zeitzeug*innengespräche mit aus der DDR ausgereisten/geflüchteten Menschen
  •  Exkursionen zu Gedenkstätten der deutschen Teilung
  •  Erstellung digitaler Bildungsformate durch und für junge Menschen und deren weitere Verbreitung

Das Projekt wird vom 01.09.2021 bis 31.10.2023 im Kooperationsverbund mit der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover und dem Bundesverband Produktionsschulen e.V. durchgeführt.

Wir werden gefördert von

Ansprechpartnerin:

Lydia Krause

Wunstorfer Straße 130
30453 Hannover
Tel. 0157 / 50 10 53 94
E-Mail schreiben

So findest Du zu uns:

Stadtbahnlinie 10
Haltestelle ‚Brunnenstraße‘